
„Timmerberg ist ein leuchtendes Beispiel, wohin einen Yoga, Kiffen und Abenteuerlust verbunden mit Schreibtalent führen können. Jeder seiner Texte lehrt einen mehr über die Welt als alle Wikipedia-Artikel zusammen."
Jan Fleischhauer in: Focus online
"Es ist in der Tat so, dass man beim Lesen anfängt, die guten Sätze zu unterstreichen, und bald ist die Hälfte des Buchs (Tiger fressen keine Yogies) unterstrichen, und dann schaut man sich die restlichen Sätze an und stellt fest, dass die eigentlich auch sehr gut sind."
Oliver Fuchs in: Süddeutsche Zeitung
Helge Timmerberg wurde als Sohn eines Fernfahrers, späteren Finanzrichters und einer Kellnerin im nordhessischen Dorfitter geboren. Mit 17 Jahren trampte er vier Monate lang nach Indien. In einem Ashram im Himalaja sagte eine innere Stimme ihm:
„Geh nach Hause. Und werde Journalist.“

Nach seiner Rückkehr begann er 1972 ein Volontariat bei der Neuen Westfälischen Zeitung in Bielefeld, bei der er später Lokalredakteur wurde. 1974 eröffnete er "Mandala", das erste vegetarische Restaurant in Bielefeld. Als er damit pleite ging, kehrte er zurück zum Journalismus, schnell arbeitete er für den Stern, Tempo, Wiener sowie den Playboy und die Bunte. Das Buch: "Angst und Schrecken in Las Vegas" von Hunter S. Thompson inspirierte Helge Timmerberg zum Gonzo-Journalismus.
Anschließend reiste und recherchierte Helge Timmerberg als Journalist für , für die er seine wichtigsten Reportagen in subjektiver Erzählweise verfasste. Seinen Schreibtisch verlegte er hierfür in das „Hotel Riviera“ im kubanischen Havanna und hielt nur über Fax Kontakt zum Verlag. Von Bunte-Chefredakteur Franz Josef Wagner wurde er schließlich entlassen und kehrte nach Hamburg zurück.
Timmerbergs Arbeitsstil orientiert sich am Gonzo-Journalismus und dem New Journalism. 2007 trat er eine Weltreise an. Er umrundete innerhalb von 80 Tagen die Welt und folgte dabei ungefähr der Route von Phileas Fogg aus dem Roman Reise um die Erde in 80 Tagen von Jules Verne.
Timmerberg lebt in Havanna, Wien, Berlin und St. Gallen, zeitweilig wohnte er auch in Marrakesch.



